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Unfruchtbarkeit und HPV bei Männern und Frauen
Anscheinend können sogar leichte HPV-Infektionen und zervikale Dysplasie Fruchtbarkeit durch das Verhindern der Spermapenetration in den Zervikalkanal mindern. Die zervikale Őffnung ist klein. Wenn sie von weißen Blutzellen voll ist, die gegen HPV-Infektionen und chronische zervikale Entzündung kämpfen, kann das Sperma in die zervikale Őffnung nicht eindringen. Wenn HPV die bestätigte oder die voraussichtliche Ursache der Unfruchtbarkeit bei dem Mann oder der Frau ist, kann die Stärkung des Immunsystems wirksam sein.
Die vor kurzem durchgeführten Studien gehen davon aus, dass HPV-Infektion bei Männern die Anzahl vom Sperma und die Spermamotilität mindern kann.
Fertil Steril 1999 Nov;72(5):814-6:
Die Feststellung von adeno-assoziiertem Virus im menschlichen Sperma: ob eine Virusinfektion eine Rolle in der Pathogenese von männlicher Unfruchtbarkeit spielt?
Rohde V, Erles K, Sattler HP, Derouet H, Wullich B, Schlehofer JR Urologie und pädiatrische Urologie – Klinik, Saarland Universität, Hamburg/Saar, Deutschland.
“Ziel: das Auftreten von adeno-assoziiertem Virus (AAV) DNA und/oder humanem Papillomavirus (HPV) DNA im Sperma von unfruchtbaren Männern als ein möglicher Faktor von männlicher Unfruchtbarkeit auszuwerten.
Design der Studie: deskriptive Pilotstudie.
Ort: diagnostische und Forschungslabore an der Universität.
Patienten: Spermaproben wurden von 30 Männern mit diadnostierter Unfruchtbarkeit und von 8 Kontrollsubjekten gesammelt.
Intervention: Es wurden diagnostische Spermiogramme gemacht, und die Spermaproben wurden in die Samenflüssigkeit, nicht Spermatozoenzellen, und Spermatozoen mittels Ficoll Gradienttechnik getrennt.
Hauptbewertungskriterien: Das Vorhandensein von AAV und HPV DNA in verschiedenen Fraktionen der Samenflüssigkeit bei unfruchtbaren Männern und Kontrollsubjekten wurde mit Polymerase Kettenreaktion festgestellt.
Ergebnisse: Adeno-assoziiertes Virus (AAV) DNA wurde in 30% (9/30) von der Samenflüssigkeit bei unfruchtbaren Männern festgestellt. In der Samenflüssigkeit von 8 Kontrollsubjekten wurde kein AAV DNA festgestellt. 7 von 9 Spermaproben, in denen virale DNA nachgewiesen worden waren, wiesen auch Oligoasthenozoospermie (Minderung der Anzahl vom Sperma und der Spermamotilität) auf. Sowohl AAV, als auch HPV DNA wurden in Spermatozoenfraktionen bei 3 von 30 Exemplaren.
Schlußfolgerung: Die Angaben zeigen zum ersten Mal das Vorhandensein der AAV-Infektion im menschlichen Sperma. Es sieht aus, dass Spermamotilität von dem vorhandenen AAV betroffen ist.”
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