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Kolposkopie und Biopsie
Kolposkopie ist eine Prozedur, die als ein Diagnostikmittel und nicht als ein Screeningmittel angewendet wird. Ein Mikroskop und Licht werden zum Sichtbarmachen der Zervix bei Vergrößerung eingesetzt. Dabei wird verdünnte Essigsäure-Lösung (3%) verwendet, um die zervikalen Läsionen zu färben, während eine oder einige Biopsien vom Zervixgewebe in den verdächtigen Regionen entnommen werden. Wenn nichts Verdächtiges vorkommt, werden die Biopsien blind (willkürlich) entnommen. Eine Biopsie umfaßt die Entfernung eines Gewebestücks mittels eines Operationsmessers, gewöhnlich eine chirurgische Probeexzisionszange. Das ist für die Frauen üblich, deren Pap-Abstrich eine Dysplasie aufweist oder für die Frauen, deren wiederholte Pap-Abstriche Atypien unklarer Natur von Plattenepithelien aufweisen (ASCUS).
Im Vergleich zum Pap-Abstrich-Wert gewährleistet die Kolposkopie eine bessere Einsehbarkeit und randomisierte oder gezielte nadel-ähnliche-Biopsien, die besonders hilfreich sind, wenn ein Läsion visuell erkennbar ist. Also, eine Kolposkopie ist besser für eine sichtbare Läsion. Der Pap-Abstrich ist jedoch fürs Screening besser, wenn es um leichte Dysplasien ohne deutliche Läsionen geht.
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