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Ursachen zervikaler Dysplasie und der Warzen

HPV (humanes Papillomavirus) wird für die Entstehung zervikaler Dysplasie in mehr als 95% der Fälle verantwortlich gemacht, aber es ist vielleicht die Ursache in 100% der Fälle. Außerdem ist HPV die EINZIGE FESTGESTELLTE URSACHE von zervikaler Dysplasie, Genitalwarzen und Plantarwarzen. Sogar wenn es die Ursache ist, kann HPV zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht nachgewiesen werden, was vom Immunsystemzustand zur Untersuchungszeit oder von falschen negativen Testergebnissen bedingt ist.

Clin Lab Med 2000 Jun;20(2):257-70:

Humanes Papillomavirus in zervikaler Neoplasie. Rolle, Risikofaktoren und Implikationen.

McLachlin CM  Abteilung für Pathologie-, London Gesundheits-Wissenschaftzentrum, Universität zu WestOntario, Canada.

"Die rasch zunehmende Beweisezahl bringt humanes Papillomavirus (HPV) mit zervikaler Neosplasie durch epidemiologische Assoziationen, pathologische Besonderheiten, molekulare Feststellung und durch die Mechanisminen von Onkogenese in Verbindung. HPV wird jetzt als die Primärursache von zervikaler Neoplasie betrachtet und gilt als der häufigste der Risikofaktoren, die traditionell mit dieser Erkrankung assoziiert werden. Die Rolle, die HPV bei der Induktion und der Progression von zervikaler Neoplasie spielt, wird immer klarer. Jedoch ist das Ziel heute, die anderen Faktoren zu entdecken, die für die Auswirkung des Zervixkarzinoms eine Rolle spielen können und die als Ziel für ein neues Heilverfahren dienen können."

Schon im Jahre 1993 wurde es festgestellt, dass HPV zervikale Dysplasie am häufigsten verursacht. J Natl Cancer Inst 1993 Jun 16;85(12):958-64:

Epidemiologische Nachweise, die zeigen, dass HPV-Infektion zervikale intraepitheliale Neoplasie am häufigsten verursacht.

Schiffman MH, Bauer HM, Hoover RN, Glass AG, Cadell DM, Rush BB, Scott DR, Sherman ME, Kurman RJ, Wacholder S, et al Epidemiologisches und biostatistisches Programm, Nationales Institut für Krebs, Nationales Institut für Gesundheit, Bethesda, MD 20892.

"Voraussetzung: Experimentelle Untersuchungen haben bedeutende Nachweise erbracht, dass humanes Papillomavirus (HPV) die lange gesuchte geschlechtliche Ursache von zervikaler Neoplasie ist, aber die epidemiologischen Nachweise sind widerspruchsvoll.

Ziel: Nach der Präzisierungen in der HPV-Untersuchung, dank denen eine Verbindung zwischen dem Verlauf sexueller Aktivität und zervikaler HPV-Infektion festgestellt wurde, haben wir eine riesige Fall-Kontrolle-Studie von HPV und zervikaler intraepithelialer Neoplasie (CIN) durchgeführt. Unser Ziel war zu bewerten, ob das Sexualverhalten und die anderen bekannten Risikofaktoren für CIN das Risiko hauptsächlich durch HPV-Infektion beeinflußen.

Methoden: Wir haben 500 Frauen mit CIN und 500 Kontrollsubjekte, die einem zytologischen Screening in Rahmen von Kaiser Permanente, einem umfangreichen Gesundheitsprogramm, in Portland, Ore untergezogen wurden. Die bisher bekannten epidemiologischen Risikofaktoren für CIN wurden im Laufe eines Telefoninterviews bewertet. Wir haben die HPV-Untersuchung von zervikalvaginalen Spülungsproben durch die Gensampflikation mittels der Polymerase-Kettenreaktion erledigt. Unser Ziel war, die L1-Genregion von HPV aufzufinden. Um das relative Risiko für CIN zu bewerten und die epidemimiologischen Assoziationen für HPV-Testergebnisse zu ordnen, wurden unbedingte logistische Regressionsanalysen verwendet. Das Ordnen wurde gebraucht, um festzustellen, ob die Assoziationen von HPV bedingt werden.

Ergebnisse: Die Patienten haben die typische epidemiologische CIN - Merkmalegesamtheit nachgewiesen: sie hatten mehr Geschlechtspartner, einen höheren Zigarettenkonsum, eine frühere Geschlechtsverkehraufnahme, einen niedrigen sozialen Status. Statistisches Ordnen für HPV-Infektionen hat den Umfang jedes von diesen Fall-Kontrolle-Unterschieden in bedeutendem Maße reduziert. 76% der Fälle können als HPV-Infektionen bezeichnet werden. Die Ergebnisse einer zytologischen Wiederholungsuntersuchung gaben an, dass prozentuales Verhältnis sogar höher war. Da die HPV-Infektion in Betracht gezogen wurde, wurde eine Paritätsassoziation mit CIN-Risiko sowohl bei HPV negativen, als auch bei HPV positiven Frauen beobachtet.

Schlußfolgerung: Die Daten geben an, dass die Mehrheit aller CIN-Stufen kann zu HPV-Infektionen gezählt werden, besonders bei den mit Krebs assoziierten HPV-Typen. Implikation: Im Lichte dieser Schlußfolgerung hat die Untersuchung des natürlichen Verlaufs von HPV sowohl präventive, als auch ätiologische Bedeutung."

 

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Dr. Joe Glickman, Jr., M.D.

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